Absturzsicherung, Höhensicherung, Höhenrettung – wo liegt der Unterschied?

 

Nach den neuen Vorgaben der Unfallvorschriften und der Dienstordnungen ist jede Feuerwehr verpflichtet, bei Arbeiten in Höhen nur mit einer Absturzsicherung tätig zu werden.

Was aber, wenn der Einsatzauftrag lautet: ,,Abgestürzte Person am Hang,, oder ,,Verunfallte Person auf Baugerüst,,

Hier kommen wir, die Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Mittweida ins Spiel. Wir sind nicht nur für die Bergung der Person zuständig, sondern bringen die Rettungskräfte auch gesichert nach oben oder unten. 

Des Weiteren bilden wir andere Kameraden am Gerätehaus Mittweida zum Thema ,,Retten-Selbstretten,, aus.

 

Unsere Gruppe wurde im Jahr 2006 gegründet. Unter den momentan 14 Mitgliedern befinden sich 4 Rettungssanitäter und 1 Notfallsanitäter

 

Einige Einsatzbeispiele:

 

  • Retten/Bergen von Personen aus Hanglagen
  • Toprope-Sicherung mittels DLK bei Sturmschäden, Dachstuhlbrand
  • DLK Vertikalrettung z.B. in Schächten, Baugruben
  • Horizontale Sicherung 
  • Vertikaler Vorstieg 
  • Geländerseil auf Dächern Dachsicherung in absturzgefährdeten Bereichen
  • Schachtrettung über einen Flaschenzug 

 

Im Einsatzfall eingesetzte Fahrzeuge:

  • GW-L
  • MTW
  • DLK-A 23-12 (wenn notwendig)

 

Eine Höhenrettung gibt es im Umkreis bei der Berufsfeuerwehr Chemnitz, die je nach Lage vom Einsatzleiter angefordert wird. Die Höhenrettung wird dann alarmiert, wenn weitere Technik und Geräte erforderlich sind oder es über oder unter die 30 Meter hinaus oder hinab geht.